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Stefanie Heinzmann

Die 22-Jährige, einst von Stefan Raab bei dessen SSDSDSSW
EMUGABRTLAD entdeckt und danach unter anderem mit Goldenen Schallplatten, Echos, Cometen und dem Titel als «Brillenträgerin des Jahres» ausgezeichnet, scheint nun tatsächlich auf dem besten Werk, das Image als Sängerin aus der Privatfernsehretorte abzulegen. Das dritte Album, das – ebenso programmatisch wie schlicht – «Stefanie Heinzmann» heisst, steht jetzt am Start. Die Spannweite der neuen Songs ist dabei grösser als je zuvor: Die erste Single «Diggin‘ in the Dirt» überrascht mit infektuösem Rhythmus und unverschämtem Ohrwurm-Appeal, während Jamie Cullums «Everyone’s Lonely» gefühlvolle Nuancen zwischen den Zeilen einer eleganten Ballade findet. «This Old Heart of Mine» schaut kurz bei Motown vorbei, «Coming Up For Air» flirtet nacheinander mit luxuriösen Streichern und beschwingten Up-Tempo-Schnörkeln, und «Show Me the Way» zelebriert lupenreinen Pop in zeitlosem Gewand. Und damit wäre noch immer nichts gesagt über «Fire», den atemberaubenden Opener des Albums, der Stefanie Heinzmanns ganzes Können in vier intensive Minuten packt. So unterschiedlich die dreizehn Songs auf Stefanie Heinzmann auch sind, so unverkennbar gehören sie doch zu ihrer Interpretin. Alles auf dem Album ist echt, so wie auch Stefanie trotz ihrer sagenhaften Karriere im Grunde das Mädchen aus dem Wallis geblieben ist: authentisch, natürlich und nahbar.

Sonntag 14.45 - 15.45 PlayStation Stage







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